Die Zahl ist das Wesen aller Dinge



Die Zahlenmystik nach Pythagoras

 

1 Die Eins wurde als das Fundament aller Zahlen angesehen, weniger als Zahl selbst. Aus ihr ist alles entstanden. Sie steht für das Uranfängliche. Sie ist EIN und ALLES und vollkommen und doch allein, weil sie unteilbar ist. EINHEIT. (Punkt)

 

2 Die Zahl Zwei ist die Zahl der ZWEIHEIT, der Dualität, ohne die es keine Entwicklung gäbe. Sie symbolisiert die Fortpflanzung und gleichzeitig auch alle Gegensätze. (Linie)

 

Die Drei ist die Zahl der DREI-EINIGKEIT - aus der Dualität entsteht etwas Drittes, Neues. Deshalb steht sie für Neugeburt, Glück und das Leben selbst. (Fläche)

 

4 Mit der Vier entsteht RAUM, sie ist die Zahl der Materie, der Welt und steht für Stabilität und Ordnung. Vier gleichseitige Dreiecke bilden eine Pyramide. (Körper)

 

5 Die Fünf ist die Verbindung und die Summe der Dualität und der Dreiheit und entspricht dem MENSCHEN, der wie ein 5-strahliger Stern in der Welt steht. (Mensch)

 

6 Die Pythagoräer sahen die Sechs als Mitte zwischen 2 und 10, da sie die 1 nicht als wirkliche Zahl betrachteten. Sie verbindet die Erde mit dem Himmel und kann Gegensätzliches HEILEN. (Heilung)

 

7 Die Sieben ist die Zahl mit der größten magischen Bedeutung. Sie ruht völlig in sich selber und kann nicht durch Multiplikation anderer Zahlen hergestellt werden. Sie ist die Zahl der MYSTIK UND SPIRITUALITÄT, der Magie und Lebensfülle. (Mystik)

 

8 Die Acht ist die Zahl der Unendlichkeit. Sie steht für Gerechtigkeit, Ausgleich und Gleichgewicht, aber auch für MACHT, welche man sowohl positiv als auch negativ einsetzen kann, und als karmische Zahl ist die die Schwelle vom Alten ins Neue, Bessere, Machtvollere. (Macht)

 

9 Die Neun ist die Zahl für TRANSFORMATION und Vollendung auf höherer Ebene. Sie steht für Mitgefühl und Selbstlosigkeit und für den Menschen, der über sich hinaus wachsen will. Sie entspricht der höchsten Schwingung und Initiation in einen anderen Seinszustand. (Transformation)

 

10 Mit der Zehn schließt sich der Entwicklungszyklus und beginnt gleichzeitig neu. VOLLENDUNG, Vollkommenheit und gleichzeitiger WANDEL zu etwas Neuem. Der Anbeginn (1), das "Etwas" verbindet sich mit dem "Nichts" (0) und wird in einer Zahl ausgedrückt, die beides gleichzeitig beinhaltet. (Vollendung und Wandel)


Männliche und Weibliche Zahlen

Auch beziehen sich die Aspekte "männlich" und "weiblich", die uns in der Numerologie immer wieder begegnen werden, nicht auf die biologischen Unterschiede der Geschlechter, sondern auf bestimmte Eigenschaften in der Natur, die entsprechend zugeordnet wurden - ähnlich dem chinesischen Yin und Yang.

 

Wenn die "männlichen" Aspekte (ungerade Zahlen) überwiegen, so hat man eher einen nach außen gewandten und aktiven Entdeckergeist. Überwiegen die "weiblichen" Aspekte (gerade Zahlen), so dominieren tendenziell soziale und reflexive Eigenschaften.


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